Den Passwortdschungel im Griff

Den Passwortdschungel im Griff

Quelle: Uli Carthäuser  / pixelio.de

Quelle: Uli Carthäuser / pixelio.de

Es wird immer schwieriger den Überblick über all die Passwörter zu behalten, da einerseits für jedes Service eigentlich ein anderes Passwort verwendet werden soll und die Passwortrichtlinien auch relativ komplexe verlangen. Jetzt kommt schon in Versuchung immer wieder dasselbe Passwort zu verwenden, machen Sie das bitte auf keinen Fall. Wie im letzten Jahr mehrmals in den Medien berichtet wurde, sind immer wieder zahlreiche Zugangsdaten gestohlen worden, sowohl von kleinen als auch großen internationalen Unternehmen. Wenn nur ein Serviceanbieter gehackt wird, dann könnte man theoretisch auf alle Ihre Accounts zugreifen.

Das ist auch ein Grund, warum wir davon abraten, die Möglichkeit zu nutzen sich mit dem Facebook-Account oder Google-Account anzumelden. Aber hier besteht nicht nur die Gefahr falls die Zugangsdaten zum Facebook-Account jemand ergaunert, dass er ganz einfach alle Services zu denen man über den Facebook-Account sich angemeldet hat sondern Facebook erhält noch mehr Informationen über einen.

 

Hilfe, so viele Passwörter

Verantwortungsbewusste Personen legen für jedes Konto auch ein anderes Passowrt an, dass auch möglichst schwer zu knacken sind. Wie diese Passwörter ausschauen sollten haben wir in unserem Blogeintrag „Computersicherheit – Passwörter“ beschrieben. Weiters ist es empfehlenswert die Passwörter auch noch mindestens alle 6 Monate zu ändern und schon wieder muss man sich neue Passwörter zu ändern. Es gibt zwar Tipps, wie man sich die Passwörter merken kann, aber bei der Zahl der Passwörter ist es schwer diese alle zu merken bzw. die Gefahr diese durcheinander zu bringen ist auch hoch.

Eine Hilfe sich alle Zugangsdaten zu „merken“ sind sogenannte Passwort-Safes, wie KeePass (lokale Installation) oder LastPass (cloudbasierend). Der Vorteil ist man braucht sich nur noch ein Passwort (Masterpasswort) merken, um auf alle anderen in dem Tool abgespeicherten Passwörter zugreifen zu können. Abgesehen davon, dass diese Tools gratis sind, tut man sich bei der Passwortfindung auch um einiges leichter, weil man kann auch automatisch erstellte Passwörter, die eigentlich unhandlich sind (z.B.: &G(?N*$Q4mpuA-?), kann man so verwenden, da man sich diese ja nicht merken muss.

By | 2015-01-15T09:31:48+00:00 Januar 15th, 2015|Allgemein, IT, Sicherheit, Software|0 Comments

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